Bild: Aktuelles
Große Schrift kleine Schrift

FREIBURGER FENSTER am 28.05.2018, um 20 Uhr im Kommunalen Kino Freiburg

Kurzfilme von Janis Kiefer und Simon Schneckenburger

Zu Gast sind dieses Mal die beiden Filmemacher Jannis Alexander Kiefer und Simon Schneckenburger. Sie stellen eine Auswahl ihrer Filme vor, die z.T. an der Hochschule während des Studiums entstanden sind. Gezeigt werden folgende 6 Kurzfilme, ev. noch zwei weitere von Kollegen. Beide Filmemacher werden anwesend sein, sie sind gerne bereit, etwas über die Entstehung der Filme zu erzählen. Natürlich sind sie auch brennend interessiert, wie die Zuschauer*innen über ihre Filme denken und freuen sich auf einen interessanten Abend mit vielseitigen visuellen Perspektiven.

Comments
Experimenteller Kurzspielfilm (D 2017, 5 Min.)
Regie: Jannis Alexander Kiefer, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF

In Anlehnung an das geläufige Chatkürzel „AFK“ verlassen wir den Computer und begeben uns in die Realität. Echte Kommentare und bestehende Unterhaltungen aus verschiedenen sozialen Netzwerken des Internets wie Facebook, YouTube oder Internetblogs werden in verschiedenen Szenen nachinszeniert. (Laien-) Darsteller sollen die Kommentatoren der virtuellen Unterhaltungen verkörpern und dieser durch eine semi-dokumentarischen Inszenierung menschliche Gestalt geben. Dadurch werden die wahren, aber körperlosen Geschehnisse in einen für die Kamera greifbaren Raum geholt. Ein Blick auf das aktuelle, digitale Vermächtnis unserer Gesellschaft.


Darsteller
Dokumentarfilm (D 2017, 15 Min.)
Regie: Jannis Alexander Kiefer

Nach zwei Jahren als Double von Matthias Schweighöfer und mehr als 700 Drehtagen als
Statist versucht Paul Kupetz seinen eigenen Platz in der Filmindustrie zu finden.


Blumentopf
Spielfilm (D 2016, 4:18 Min.)
Buch & Regie: Jürgen Heimüller, Kamera: Jannis Alexander Kiefer, Fairy Fart Production

Ein Mann terrorisiert ein Stadtviertel! In knappen Interviews erzählen Augenzeugen, Nachbarn und andere Meinungsträger, wie sie zu der schockierenden Tat stehen. Die Collage aus wütenden, ängstlichen, verehrenden und traurigen Kommentaren parodiert den hysterischen Ereiferungswahn des modernen Wutbürgers.

Ein Moment bei unserer Großmutter
ein Film von Jannis Alexander Kiefer (D 2015, 8 Min.)

Rosalia, die 86-jährige Großmutter des Filmemachers, hat ihr ganzes Leben lang in ihrem Elternhaus gelebt. Nun muss sie, an Demenz erkrankt, in ein Heim. Der erste Umzug ihres Lebens. Das filmische Essay nähert sich der Frage: Was bleibt zurück, wenn eine Frau ihr Zuhause nach 86 Jahren verlassen muss? Wie reflektieren Artefakte einer verlassenen Wohnung noch den „Geist“ ihrer Bewohner?


WINTERSONNENWENDE
Kurzspielfilm (D 2017, 13 Min.)
Buch & Regie: Simon Schneckenburger)

Die Geschichte einer Befreiung: Zwei Geschwister treffen sich an einem Ort ihrer Kindheit. Der Bruder hat dem Hof des Vaters bereits den Rücken gekehrt, während die jüngere Schwester noch dort lebt. Im Verlauf des Gespräches entsteht das Bild einer Familie, die einander verloren hat, und darüber hinaus das einer starken, jungen Frau, die am Ende an einem Punkt angelangt, an dem ein möglicher Anfang steht.

Ein Ort mit ohne Bedeutung
Kurzfilm (D2016, 9 Min.)
von Fanni Udvarnoki, Kamera: Jannis Alexander Kiefer, Beuth Hochschule für Technik

"Place of no meaning", hat Eisenman den Ort einmal genannt und damit gleich allen Kritikern den Wind aus den Segeln genommen, die befürchtet hatten, hier solle der Holocaust in einem monumentalen symbolischen Grabfeld verbildlicht werden.
„Menschen werden in dem Feld picknicken. Kinder werden in dem Feld Fange spielen. Es wird Mannequins geben, die hier posieren, und es werden hier Filme gedreht. (...) Es ist kein heiliger Ort. Das müssen wir aber so hinnehmen und akzeptieren. Die Stelenfeld-Besucher sind ein Spiegelbild unserer Gesellschaft.“ (Peter Eisenmann, Architekt)

...zurück